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HANNOVER MESSE CAD.de-Mitteilung vom 14.3.2019
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Digital Factory: Integrierte IT-Lösungen in Fertigung und Logistik
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In der industriellen Produktion sowie in Materialfluss und Logistik fallen Daten ohne Ende an. Doch damit allein ist noch nicht viel gewonnen. Nur wer Daten vernetzt und analysiert, kann sie erfolgreich für sich arbeiten lassen. Die dafür notwendigen IT-Lösungen präsentiert die HANNOVER MESSE vom 1. bis 5. April. Die Weltleitmesse der Industrie beantwortet im Bereich Digital Factory sämtliche Fragen zur intelligenten Fertigung – etwa rund um Data Analytics und Manufacturing Execution Systems (MES).






März 2019: Hannover. Software erleichtert nicht nur die Arbeit. Software verdient Geld – indem sie hilft, den Energie- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren, Entwicklungskosten zu optimieren und Ausfallzeiten zu minimieren. Die Basis dafür besteht im Filtern, Verknüpfen und Analysieren großer Datenmengen. Data Analytics ist deshalb ein wichtiges Thema im April. "Wir haben die HANNOVER MESSE in den vergangenen Jahren zu der mit Abstand größten B2B-Plattform für integrierte Prozesse und IT-Lösungen weiterentwickelt", sagt Hubertus von Monschaw, Global Director Digital Factory im Team der HANNOVER MESSE. "Die Unternehmen im Bereich Digital Factory zeigen digitale Lösungen entlang der gesamten industriellen Prozesskette und ebnen damit den Weg für die digitale Transformation der Industrie."

Dass an der Digitalisierung kein Weg vorbeiführt, ist unbestritten. "Für fertigende Unternehmen lautet die Herausforderung, die Transformation zur digitalen Fabrik als große Chance zur Zukunftssicherung schnell zu ergreifen", sagt etwa Franz Gruber, Geschäftsführer der Forcam GmbH . "Volkswirtschaftlich besteht die Herausforderung darin, nicht nur von Industrie 4.0 zu reden, sondern auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen – durch schnellen Netzausbau, steuerliche Anreize und qualifizierte Arbeitskräfte." Forcam nutzt jedes Jahr auf der HANNOVER MESSE die Chance, Interessenten aus aller Welt das eigene IIoT-Ökosystem Forcam Force zu präsentieren.

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Geschäftsprozesse und der Implementierung von Industrie-4.0-Konzepten geht der Trend eindeutig über das Zusammenwachsen aller Teilprozesse hin zu durchgängigen digitalen Wertschöpfungsketten. Darauf reagieren die Anbieter entsprechender Lösungen. "Wir bieten unsere Produkte zunehmend als integrierte Softwaresuite an", sagt Karsten Pierschke, Leiter Investor Relations und Konzernkommunikation der PSI Software AG . "Zugleich spielt die Flexibilisierung aller Prozesse durch den Trend zu immer individuelleren Produkten eine wachsende Rolle, der wir mit Integration von Optimierungsfunktionen auf Basis von Industrieller Künstlicher Intelligenz und Advanced Fuzzy Logic begegnen."

Viele Kunden wünschen sich immer häufiger individuelle Ausprägungen von Produkten. In Fertigung und Logistik führt das zwangsläufig zu Losgröße 1. Gleichzeitig soll die Lieferung zu einem klar definierten Zeitpunkt erfolgen – in den meisten Fällen umgehend. Damit Industrieunternehmen auch bei solchen Anforderungen wirtschaftlich arbeiten können, bedarf es einheitlicher und integrierter Prozesse von Wareneingang über Produktion und Montage bis zum Versand. Ein intelligentes MES bildet dabei in modernen Fertigungsumgebungen ein Kernelement zur Digitalisierung von Wertschöpfungsprozessen. "Wir unterstützen produzierende Unternehmen darin, mithilfe unseres WMS viadat alle Informations- und Güterflüsse ganzheitlich entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu organisieren", erläutert Dr. Harald Göbel, COO viastore Software . "Wir vernetzen Materialflüsse über die klassischen Grenzen hinweg, indem wir Logistik und Produktion wirkungsvoll durch WMS und MES integrieren. Dazu arbeiten wir eng mit den Experten von MPDV zusammen. Denn nur eine durchdachte Gesamtanlage mit optimalem Zusammenspiel zwischen Software und Systemen schafft die Basis für eine zukunftsfähige Intralogistik."

Die MPDV Mikrolab GmbH wiederum begegnet der Komplexität aus Variantenvielfalt, kürzeren Lebenszyklen und regulatorischen Anforderungen hinsichtlich Rückverfolgbarkeit und Dokumentation im Herstellungsprozess auf zwei unterschiedliche Herangehensweisen: Das branchenübergreifende MES Hydra verfolgt einen "Out-of-the-box"-Ansatz mit Anwendungen zur Überwachung, Steuerung und Optimierung der Fertigung. Als alternative "Do-it-yourself"-Variante zeigt MPDV auf der HANNOVER MESSE eine Manufacturing Integration Platform, auf der Unternehmen Manufacturing Apps individuell kombinieren und so ihre Fertigungs-IT selbst zusammenstellen können. "Besonders stolz sind wir auf eine neue Funktion, mit der Hydra bereits während der Produktion aus erfassten Echtzeitdaten auf die aktuelle Qualität schließen kann", sagt Jürgen Petzel, Vice President Sales bei MPDV. "Damit können Fertigungsunternehmen künftig noch effektiver und ressourcenschonender produzieren."

Die optimale Integration des MES in kooperierende Systeme beschäftigt eine Vielzahl von Anbietern. So auch die iTAC Software AG : "Wird die intelligente iTAC.MES.Suite mit führenden IIoT-Plattformen verzahnt, so lassen sich beispielsweise ganzheitliche Data-Analytics- und Predictive-Maintenance-Szenarien umsetzen", erklärt Michael Fischer, Marketing & Communications Director bei iTAC. Die Lösung kommt in unterschiedlichen Branchen und Anwendungsfeldern zum Einsatz, beispielsweise in der Produktionslogistik. "Analog zur Fertigung muss auch die Materiallogistik automatisiert werden und flexibel funktionieren", so Fischer. "Im Zuge dessen kommen vermehrt fahrerlose Transportsysteme oder Automated Guided Vehicle zum Einsatz. iTAC unterstützt unter anderem die automatische Nachschubsteuerung mit fahrerlosen Transportsystemen in der SMT-Produktion."

Auch im Rahmenprogramm der HANNOVER MESSE spielen MES eine Rolle: Während der 11. MES-Tagung am Donnerstag, 4. April, treffen sich Hersteller und Anwender der Fertigungs- und Prozessindustrie im Convention Center, um sich darüber auszutauschen, wie sich mit werksnaher Software in der diskreten Fertigung und Prozessindustrie effizienter produzieren lässt. Das Motto der Tagung im kommenden April lautet: "MES in times of data integration".

HANNOVER MESSE – Get new technology first!
Die HANNOVER MESSE ist die Weltleitmesse der Industrie. Mit dem Leitthema „Integrated Industry – Industrial Intelligence“ bildet sie die Digitalisierung der Produktion und Energiesysteme ausführlich ab.  Neben den sechs Leitmessen – IAMD–Integrated Automation, Motion & Drives, Digital Factory, Integrated Energy, Industrial Supply, ComVac und Research & Technology gibt es Sonderbereiche für Startups und Karrierethemen. Mehr als 90 Konferenzen und Foren runden das Programm ab. Die nächste Ausgabe wird vom 1. bis 5. April 2019 in Hannover ausgerichtet. Schweden ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2019.

Deutsche Messe AG
Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit einem Umsatz von 356 Millionen Euro im Jahr 2017 zählt sie zu den fünf größten deutschen Messegesellschaften. Zum unternehmenseigenen Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie (in alphabetischer Reihenfolge) die CeMAT (Intralogistik und Supply Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und Bodenbeläge), die HANNOVER MESSE (industrielle Technologien), die INTERSCHUTZ (Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit), die LABVOLUTION (Labortechnik) und die LIGNA (Werkzeuge, Maschinen und Anlagen zur Holzbe- und -verarbeitung). Weitere Fachmessen organisiert die Deutsche Messe zudem an anderen Standorten in Deutschland, etwa die parts2clean (Teilereinigung) oder die SurfaceTechnology (Oberflächentechnik). Darüber hinaus ist das Messegelände regelmäßig Schauplatz von Gastveranstaltungen, die Leitmessen ihrer Branchen sind: AGRITECHNICA (DLG; Agrartechnik) und EuroTier (DLG; Nutztierhaltung), EMO (VDW; Werkzeugmaschinen), EuroBLECH (Mack Brooks; Blechbearbeitung) und IAA Nutzfahrzeuge (VDA; Transport, Logistik, Mobilität). Zum Portfolio der Deutschen Messe gehören ebenfalls Veranstaltungen in Australien, China, Indonesien, Italien, Kanada, Mexiko, Russland, Singapur, Thailand, der Türkei und den USA. Dazu zählen Messen aus den Bereichen Automotive, ICT & Digital Business, Manufacturing & Processing Industries, Energy & Logistics sowie Metal Processing. Mit mehr als 1 200 Beschäftigten und 58 Sales Partnern ist die Deutsche Messe in rund 100 Ländern präsent.

Weitere Informationen finden Sie HIER >>

Ansprechpartner für die Redaktion:
Onuora Ogbukagu
Tel.:        +49 511 89-31059
E-Mail: onuora.ogbukagu@messe.de

 
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