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AUCOTEC AG CAD.de-Mitteilung vom 10.10.2018
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„Den Netzausbau signifikant vorantreiben“
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Stationsautomatisierung effizient und durchgängig nach IEC 61850 planen

Ein Fokus der Aucotec AG auf der SPS IPC Drives 2018 ist ihre neue Engineering-Lösung zur automatisierten, IEC-konformen Beschreibung digitaler Umspannwerke. Die Definitionen von Konfiguration und Strukturen der Schutz- und Leittechnik müssen nach IEC 61850 im Format SCL (Substation Configuration Language) erfolgen, doch viele Engineeringtools tun sich schwer mit einer effizienten Normumsetzung und dem Verständnis für die neutrale SCL. Die Lösung kombiniert nun die elektrotechnische Planung mit normgerechter Schaltanlagenbeschreibung in bislang ungekannter Effizienz.

Kooperation mit dem IEC-61850-Experten H&S

Damit Projektierer nicht mit verschiedenen herstellerspezifischen Tools jonglieren müssen, die jeweils nur eine Systemebene der Stationsautomatisierung abdecken können, hatte sich Aucotec schon vor Jahren mit dem Dortmunder Systemhaus H&S zusammengetan. Deren neutrales Konfigurationswerkzeug SCT (Substation Configuration Tool) auf SCL-Basis wurde jetzt noch deutlich tiefer in Aucotecs datenzentrierte Kooperationsplattform Engineering Base (EB) integriert. Die Kopplung reicht nun bis tief in die Anlagenstruktur. Bisher ließen sich die Informationen zu den Hochspannungsgeräten „nur“ auf Single-Line-Ebene online austauschen.

Leittechnik automatisch konfiguriert

Mit der Vertiefung der Kopplung erkennt EB die Intelligent Electronic Devices (IED). Durch ihr schlichtes grafisches Verbinden mit den einzelnen Geräten entsteht in EB automatisch das IID-File (Instantiated IED Description) zur Konfiguration der Leittechnik. Das aufwändige Zusammentragen und Formulieren der XML-Definitionen für die Leitebene entfällt komplett. Die Planer müssen weder XML „sprechen“ können noch IEC 61850-Experten sein. EBs IID-Dateikonfigurator versorgt SCT mit den normativen Daten, die dort zukunftssicher archiviert sind. Damit ergänzt er als weitere „Synapse“ zu den leittechnischen „Anlagengehirnen“ EBsDCS-Portal, das als Brücke vom Anlagendesign zur Leitsystem-Programmierung ebenfalls in Aucotecs Messefokus zur SPS IPC Drives steht.

Konsequent einheitlich

„Durch die synchrone Kopplung von EB und SCT können Energie-Verteiler den Netzausbau signifikant vorantreiben“, sagt Michaela Ott, Produktmanagerin bei Aucotec. Daten müssen nicht mehr redundant eingegeben werden. „Dank konsequenter Vereinheitlichung benötigen Anlagenbauer und -betreiber nur noch ein Systemkonfigurations-Tool, also auch weniger Schulungs- und Pflegeaufwand“, so Ott. Die Prozesskette würde damit deutlich durchgängiger, vom Übersichtsschaltplan bis zu den Engineering-Details der Geräte. So lassen sich nicht nur Abstimmungsfehler vermeiden, sondern auch Zeit und Kosten sparen.

Aucotec auf der SPS IPC Drives: Stand 110 in Halle 6




IEC 61850-gerecht bis zur Geräte-Ebene: In EB entstehen die IID Files automatisch - durch einfache grafische Verknüpfung der IEDs mit den Geräten (© AUCOTEC AG)



Michaela Ott, Produktmanagerin bei der Aucotec AG


Die Aucotec AG entwickelt Engineering Software für den gesamten Lebenszyklus von Maschinen, Anlagen und mobilen Systemen – mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Die Lösungen reichen vom Fließbild über die Leit- und Elektrotechnik in Großanlagen bis zum modularen Bordnetz in der Automobilindustrie. Aucotec-Software ist weltweit im Einsatz. Zu Aucotec mit Zentrale in Hannover gehören noch sechs weitere Standorte in Deutschland sowie Tochtergesellschaften in China, Südkorea, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Schweden und den USA. Darüber hinaus sichert ein globales Partner-Netzwerk lokalen Support überall auf der Welt.

Weitere Informationen: http://www.aucotec.com

Kontakt:
AUCOTEC AG
Oldenburger Allee 24
30659 Hannover

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Johanna Kiesel (jki@aucotec.com)

 
10.10.2018 von AUCOTEC AG (Clicks: 41) -> Pressefach 2018